A
B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A
Abdruck
Abformung von Kiefer und Zähnen
mit Abdrucklöffel
und Abdruckmasse
.
Abdrucklöffel
Sie werden zur Abdrucknahme verwendet.
Man unterscheidet Einheitslöffel und individuelle Löffel. Letztere werden im Dentallabor
speziell auf den Kiefer abgestimmt.
Abdruckmasse
Plastisches
Material zur Kieferabformung. Überwiegend handelt es sich um Silikone, Polyäther und
Alginate.
Abrasion
Abrieb der Kauflächen.
Abszess
Abgegrenzte Eiteransammlung im
Gewebe, entstanden durch eine bakterielle Infektion.
Adrenalin
Hormon
des Nebennierenmarks. Wird wegen seiner gefäßverengernden Wirkung als Zusatz zu
Lokalanästhetika
verwendet.
Ätztechnik
Anrauhung des Zahnschmelzes mit Säuren, um
eine verbesserte Haftung von Kunststoff-Füllungen zu erzielen.
Alginat
Salz der Alginsäure, wird als Grundlage für Abdruckmassen verwendet.
Alveole
Zahnfach des Kieferknochens, in dem der Zahn sitzt.
Amalgam
Legierung
(Gemisch) des Quecksilbers mit verschiedenen Metallen (Silber, Zinn und Kupfer).
Anästhesie
Schmerzausschaltung (örtlich oder allgemein) eines Zahnes oder Kieferhälfte.
Analgetika
Schmerzstillende Mittel.
Anamnese
Krankengeschichte eines Patienten.
Wir fragen Sie über Ihren Gesundheitszustand.
Antagonist
Der Zahn eines Kiefers, der dem Zahn des anderen
Kiefers gegenübersteht.
Antibiotika (Mz.)
Medikamente,
die gegen Bakterien gerichtet sind (z.B. Penicillin, Clindamycin,
Tetracyclin, Erythromycin u.a.).
Apex
Bezeichnung für Wurzelspitze.
Aphte
Mundausschlag. Rundliche, weißgraue Flecken, die von einem roten Hof umgeben
sind und sehr schmerzhaft sind. Die Ursachen sind vielfältig (Allgemeinleiden,
Menstruation, Veranlagung, Obst u.a.).
Approbation
Staatliche Zulassung
für Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker.
Artikulator
Kausimulator.
In den Artikulator werden die Gipsmodelle eingesetzt, um alle Bewegungen der Kiefer
zu simulieren. Benötigt wird er überwiegend zum Anfertigen von Zahnersatz.
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B
Bakterien
Einzellige Kleinlebewesen (Mikroorganismen), die für den Organismus schädlich
(pathogen) oder unschädlich (apathogen) sein können. Die Behandlung erfolgt mit
Antibiotika.
Bissflügelaufnahme
Röntgenaufnahme, mit der der Raum zwischen den
Zähnen detailliert betrachtet werden kann, um versteckte Karies, Knochenabbau
und überstehende Füllungen oder Kronen zu erkennen.
Bleaching / Bleichen
Bleichverfahren, das Farbstoffe im Zahnschmelz beseitigt
und die Zähne aufhellt.
Brücke
Fehlende Zähne werden ersetzt, indem
Nachbarzähne durch Beschleifen verkleinert werden, um darauf dann die Brücke in
den meistens Fällen fest zu zementieren. Brücken sind in Abhängigkeit von der
Größe der Lücke und Festigkeit der Zähne nicht immer möglich.
BDIZ
Bundesverband
der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte in Deutschland
e.V.
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C
Composite
Hierbei handelt es sich um zusammengesetzte Füllungsstoffe, die eine Alternative
zu Amalgam sind (in der Regel Kunststoffe).
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D
Dekubitus
Geschwür, das in der Mundhöhle beispielsweise durch eine Prothese verursacht
wird, die einen zu starken Druck auf die Schleimhaut ausübt.
Demineralisation
Entkalkung und damit Erweichung von Knochen und Zähnen. Gegenteil: Mineralisation
.
Dentin
Das Dentin, auch Zahnbein genannt, befindet
sich unter dem Zahnschmelz.
Devital
nicht lebend, abgestorben. Ein Zahn ist nach Entfernung
des Zahnmarks (Pulpa) devital.
Diastema
Lücke in der Zahnreihe.
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E
Elongation
Verlängerung, Herauswachsen eines Zahnes über die Kauebene hinaus. Grund ist
ein fehlender Antagonist.
Endodontie
Maßnahmen des Zahnarztes zur Behandlung des Zahnmarks
(Wurzelkanalbehandlung).
Entzündung
Reaktion des Gewebes auf eindringende Reize.
Epulis
Auf dem
Kieferknochen sitzende Zahnfleischgeschwulst.
Erosion
Schäden am
Zahnschmelz, die durch lange Einwirkung oder häufige Aufnahme von Säuren in Nahrungsmitteln
hervorgerufen werden können.
Exostose
Gutartiger Knochenwulst, häufig
am Unterkieferknochen zur Zungenseite.
Extirpation
Entfernung des
Zahnmarks.
Extraktion
Entfernung von Zähnen bzw. Zahnteilen oder
Zahnwurzeln.
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F
Fernröntgenbild
Überwiegend in der Kieferorthopädie
verwendete Aufnahmetechnik zur Vermessung und Auswertung des Gesichtsschädels.
Fissur
Kleine Grübchen und Ritzen auf der Oberfläche von Backenzähnen. Dort entsteht
leicht und schnell Karies.
Fissurenversiegelung
Auftragen von dünnfließendem
Kunststoff auf die Fissur, um die Kariesentstehung dort zu verlangsamen oder ganz
zu stoppen.
Fistel
Eitergang, Eiterkanal. Von einem eitrigen Entzündungsherd
ausgehend (z.B. Zahnwurzel) sickert der Eiter durch das Gewebe (z.B. Knochen)
nach außen an die Oberfläche. Diese Mündung nennt man Fistelmaul.
Fluoride
Chemische Verbindungen mit Fluor, z.B. Aminfluorid oder Natriumfluorid. Fluoride
sind Bestandteile von Zahnpasten und kariesvorbeugend.
Fluoridtabletten
Verwendung von Fluoriden zur Kariesvorbeugung in Tablettenform zur Verabreichung
an Kinder.
Frenulum
Bändchen, z.B. Lippenbändchen.
Furkation
Teilungsstelle von Zahnwurzeln. Am oberen Backenzahn handelt es sich um
eine Trifurkation (3 Wurzeln), im Unterkiefer um eine Bifurkation (2 Wurzeln).
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G
Gangrän
fauliger Zerfall von Gewebe, z.B. des Zahnmarks.
Geschiebe
Verankerungsart
zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz.
Gesichtsbogen
Gerät zur Festlegung der Gelenkachse des Unterkiefers sowie Position des Oberkiefers
zur Schädelbasis.
Gingiva
Am Zahnhals anliegendes Weichgewebe, auch
Zahnfleisch genannt.
Gingivitis
Zahnfleischentzündung.
Gips
Kalziumsulfat, das zur Herstellung von Kiefermodellen verwendet wird.
Guttapercha
Harz tropischer Bäume, das in Stangen gepresst wird und zum Verschluss von
Wurzelkanälen dient.
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H
Halitosis
Schlechter Geruch der Atemluft.
Hippokrates
Griechischer Arzt
(460 bis 377 v. Chr.), "Vater der Heilkunde", nach ihm wurde der ärztliche Eid
benannt.
Histologie
Lehre vom Aufbau der Gewebe. Durch mikroskopische
Untersuchung von Gewebeschnitten wird nachgewiesen, um welches Gewebe es sich
handelt und ob es gut- oder bösartig ist.
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I
Immediatprothese
Eine Sofortprothese, die gleich nach der Extraktion der Zähne eingesetzt
wird.
Implantat
Künstliche Zahnwurzel aus Titan, die in den Kiefer
geschraubt wird und nach einer Einheilungsphase zum Verankern von Zahnersatz herangezogen
wird.
Initialkaries
"Anfangskaries", erstes Stadium der Karies
mit kreidiger Verfärbung des Schmelzes.
Inlay
Einlagefüllung,
meist aus Gold oder Keramik, seltener aus Kunststoff. Nach dem Abdruck wird das
Inlay im Labor hergestellt und dann vom Zahnarzt einzementiert.
Interdentalkeil
Kleiner Keil aus Holz oder Kunststoff, um beim Legen von Füllungen das Matrizenband
an den Zahn anzupressen, damit die Füllung nicht übersteht.
Interimsprothese
Prothese, die nur kurzfristig getragen wird, z.B. nach Extraktionen bis zur
Wundheilung.
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J
Jacketkrone
Veralteter Begriff für eine Kunststoffkrone ohne Metallgerüst. Heute werden
überwiegend Keramikkronen verwendet.
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K
Kalziumhydroxid
Chem. Formel: Ca(OH)2. Es wird bei tiefer Karies und bei Wurzelbehandlungen
als medikamentöse Einlage verwendet.
Karies
Erweichung der Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von
Bakterien aus Zucker gebildet werden.
Kavität
Durch die Wirkung
der Karies entstandenes Loch im Zahn.
Keilförmige Defekte
Vertiefungen
am Zahnhals, die durch zu starkes und falsches Putzen entstehen.
Kiefergelenk
Verbindung zwischen Unterkiefer und knöchernem Schädel, die Kieferbewegungen
ermöglicht.
Kieferorthopädie
Behandlung von Kiefer-,
Biss- und Zahnstellungsanomalien, um eine möglichst günstige Okklusion und
Kaufunktion zu erreichen.
Klammer
Federnde Verankerung einer Teilprothese
an den Restzähnen.
Koagulum
Gerinnsel, Blutpfropf.
Kofferdam
Es ist ein Gummituch zur Trockenlegung der Zähne und wird über die zu isolierenden
Zähnen gestülpt.
Kondylen
Gelenkköpfchen.
Konkrement
Zahnstein
unterhalb des Zahnfleisches.
Kontaktpunkt
Berührungspunkt zweier
nebeneinander im selben Kiefer stehender Zähne.
Krone
1. Der aus
dem Zahnfleisch ragende Teil eines Zahnes.
2. Künstliche Zahnkrone.
Kürettage
Ausschabung, speziell bei Zahnfleischtaschen.
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L
Laser
Light amplification by stimulated emission of radiation. In der Zahnmedizin
findet der Laser hauptsächlich Einsatz in der Chirurgie, Endondontie und
Parodontologie.
Legierung
Mischung verschiedener Metalle.
Leukoplakie
Bildung von weißen, schwielenartigen Verdickungen in der Mundschleimhaut, besonders
bei starken Rauchern. Es ist die Vorstufe eines Mundkrebses.
Lokalanästhetika
(Mz.)
Mittel zur örtlichen Betäubung. Häufig sind sie kombiniert mit einem
gefäßverengenden Zusatz (z.B. Adrenalin).
Lückenhalter
Gerät zum Offenhalten der Lücken im Milchgebiss. Dadurch
wird verhindert, das Nachbarzähne in die Lücke wandern oder kippen.
LZKH
Landeszahnärztekammer Hessen
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M
Mandibula
Unterkiefer.
Matrizenband
Formband, das helfen soll, die Füllung zu formen.
Maxilla
Oberkiefer.
Metalle
Verwendete Metalle für Kronen und sonstigen Zahnersatz
sind Gold, Silber, Platin, Kobalt, Chrom, Molybdän, Palladium, Titan, Nickel,
Kupfer, Zinn, Zink, Iridium, Gallium, Mangan, Ruthenium, Rhodium, Indium, Tantal
und Silizium.
Metallkeramik
Keramikkronen haben als Unterbau meistens
eine Metallkappe, auf der die Keramik aufgebrannt wird.
Milchzähne
Das
Milchgebiss besteht aus 20 Milchzähnen, die im Alter von ca. 6 bis 30 Monaten
durchbrechen. Vom ca. 6. bis 11. Lebensjahr werden sie ersetzt durch die bleibenden
Zähne. Dabei werden die Wurzel der Milchzähne in der Regel von den nachrückenden
Zähnen aufgelöst.
Mineralisation
Einlagerung von Kalziumsalzen, z.B. in die Zahnhartsubstanz.
Gegenteil: Demineralisation.
Molaren
sind die großen Backenzähne. Der Erwachsene hat davon mit den Weisheitszähnen
insgesamt 12 Zähne. Hinzu kommen 8 Prämolaren, die
kleinen Backenzähne. Im Milchzahngebiss findet man 8 Molaren.
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N
Narkose
Allgemeinbetäubung. Durch Zufuhr von Narkosemitteln wird das Zentralnervensystem
ausgeschaltet.
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O
offener
Biss
Unfähigkeit beim Zusammenbeissen, die Zahnreihen in Kontakt miteinander
zu bringen. Zu beobachten ist diese Anomalie häufig im Frontzahngebiet.
Okklusion
Zahnreihenschluss, Schlussbiss, Berührung der Zahnreihen mit ihren Kauflächen.
Osteotomie
Durchtrennung, Ausmeißelung oder Abtragen von Knochen. Meistens wird dadurch
der Zugang zu tief verlagerten oder zerstörten Zähnen gewonnen.
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P
Panoramaröntgentechnik
Anwendung des Schichtaufnahmeverfahrens mit Röntgengeräten, die die Abbildung
beider Zahnreihen im Kiefer in einem Arbeitsgang ermöglichen.
Papilla /
Papille
Zahnfleischspitze zwischen zwei Zähnen.
parapulpäre Stiftverankerung
Schwierige Füllungen werden durch kleine Stifte, die neben dem Wurzelkanal
ins Dentin gesetzt
werden, verankert.
Parodontitis
Entzündung des Zahnhalteapparates
(überwiegend Zahnfleisch und Knochen). Der veraltete Begriff ist Parodontose.
Unbehandelt führt diese Krankheit zum Zahnverlust.
Parodontologie
Lehre vom Zahnbett und seinen Erkrankungen.
Penicillin
von Flemming 1929 entdecktes Stoffwechselprodukt bestimmter Schimmelpilze
mit Wirkung gegen Bakterien.
periapikale Ostitis
Knochenentzündung
um die Wurzelspitze eines Zahnes.
Phosphatzement
Füllungswerkstoff,
der aus Zinkoxid (Pulver) und Orthophosphorsäure (Flüssigkeit) besteht. Der Zement
wird verwendet als Unterfüllung und zum Zementieren von Kronen und Brücken.
Plaque
Zahnbeläge.
Polyäther
Kunststoff, der in der Zahnheilkunde als Abdruckmasse
verwendet wird.
Prämolaren
vordere, zweihöckrige
kleine Backenzähne.
Präparation
Beschleifen eines Zahnes für eine
Füllung oder Krone.
Progenie
krankhaftes Vorstehen des Unterkiefers,
also ein umgekehrter Frontzahnüberbiss.
Promotion
Verleihung der
Doktorwürde.
Prophylaxe
Verhütung, Vorbeugung von Krankheiten.
Provisorische
Krone / Provisorium
Versorgung eines beschliffenen Zahnstumpfes mit einer
Schutzkrone.
Pulpa
Kurzbezeichnung für Pulpa dentis
(Zahnmark). Das Gewebe, das die Hohlräume des Zahnes ausfüllt. Die Pulpa besteht
aus Nerven, Blutgefäßen und Bindegewebe.
Pulpitis
Entzündung des
Zahnmarks, meist als Folge einer fortgeschrittenen Karies.
Pus
Eiter.
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Q
Quadrant
Viertel, Kreisviertel. In der Zahnheilkunde versteht man darunter die Hälfte
eines Kiefers.
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R
Recallsystem
Rückrufsystem. Patienten werden in bestimmten Zeitabständen für eine Untersuchung
oder Behandlung bestellt.
Reimplantation / Replantation
"Wiedereinpflanzung"
eines Zahnes, z.B. nach einem Unfall.
Remineralisation
Wiederherstellen
des Zahnhartgewebes nach vorangegangener Entkalkung mit Kalziumphosphaten.
Restauration
Zahnersatz in Form von Kronen und Prothesen.
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S
Schädel
knöcherne Grundlage des Kopfes.
Schaltprothese
abnehmbarer Teilzahnersatz
(partielle Prothese), der zwischen noch vorhandenen Zähnen "eingeschaltet" wird.
Scharfer
Löffel
Instrument mit löffelähnlichen, scharfrandigen Enden zum Auskratzen
von Geschwüren und Wunden.
Schlifffacetten
Flächen, die durch Abrieb
auf der Kaufläche oder den Kontaktflächen entstehen.
Schlotterkamm
Bildung
von Schleimhautfalten, die beweglich dem Kieferkamm aufliegen und den Halt von
Zahnersatz verhindern können.
Schmelz
ist die härteste Substanz
des menschlichen Körpers. Schmelz überdeckt das Dentin.
Schmelzsprünge
feine "Haarrisse" in der Zahnoberfläche. Karies kann an diesen Stellen besonders
leicht entstehen.
Schmelzverfärbung
Abweichen von der natürlichen
Schmelzfarbe. Ursachen können sein: Fehlentwicklungen des Zahnschmelzes, Antibiotikagabe
während des Kleinkindalters, Wurzelbehandlungen, Blutun-gen nach Unfall, Amalgamfüllungen,
Lebensmittel.
Schwangerschaftsgingivitis
Zahnfleischentzündung,
die durch den veränderten Hormonhaushalt während der Schwangerschaft auftritt.
Sekundärkaries
"Zweitkaries" neben nicht mehr intakten Füllungen oder Kronen.
Silikone
chemische Verbindungen, die in der Zahnheilkunde als Abdruckmassen verwendet
werden.
Sinusitis
Entzündung einer der Nasennebenhöhlen.
Sporen
Bezeichnung für Dauerformen von Mikroorganismen, die besonders widerstandsfähig
sind.
Sterilisation
Abtöten aller Kleinlebewesen und ihrer Sporen.
Stiftaufbau
Versuch der Zahnerhaltung, wobei die zerstörte Zahnkrone durch einen Aufbau
ersetzt wird. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
a) ein im Labor aus Metall
oder Keramik gegossener Aufbau und
b) ein vorgefertigter Stift, der mit einem
plastischen Füllmaterial aufgebaut wird.
Beide Stiftarten werden im Wurzelkanal
mittels eines Zementes befestigt. Auf den Stiftaufbau wird die Krone gesetzt.
Streptokokken
Bakterienart, die u.a. für die Karies verantwortlich ist.
subgingival
unterhalb des Zahnfleischsaumes liegend.
supragingival oberhalb des
Zahnfleischsaumes liegend.
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T
Teleskopprothese
Verankerung von Zahnersatz mit zwei ineinander passenden Kronen. Dabei wird auf
den beschliffenen Zahnstumpf eine innere oder Primärkrone fest zementiert. Darüber
passt genau eine herausnehmbare zweite Krone, die äußere oder Sekundärkrone. Diese
ist in der Prothese fest verankert.
Totalprothese
Ersatz aller Zähne
in einem Kiefer durch Zahnersatz.
Trigeminus
"Drillings"nerv, Hirnnerv
Nr. V, versorgt beide Gesichtshälften.
Trigeminusneuralgie
Erkrankung
des Trigeminusnerven.
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U
Überkappung
Maßnahme zur Schonung oder Ausheilung des Zahnmarks mit einem Medikament.
Ultraschall
Schallwellen im Bereich über 16 000 Hertz. Anwendung finden sie bei der Entfernung
von Zahnstein.
Unterfüllung
Abdeckung des Zahnbeins beim Legen von Füllungen zur Abhaltung schädlicher
Reize.
Unterfütterung
Anpassen von herausnehmbaren Zahnersatz an
die veränderten Kieferverhältnisse durch möglichst genaue Abformung und anschließende
Erneuerung der Prothesenbasis.
ultraviolettes Licht
als Katalysator
zum Aushärten von Kunststofffüllungen verwendet.
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V
Veneer
Hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale, die mit Spezialkleber auf die
Zahnoberfläche aufgebracht werden.
Verblendkrone
Krone mit zahnfarbenen
Überzug im sichtbaren Bereich, heute meistens Keramik auf einem Metallgerüst.
Verlagerung
Abweichung von der normalen Lage, z.B. bei Weisheitszähnen oder Eckzähnen.
Vitalitätsprüfung
Untersuchung des Zahnmarks auf
seine Ansprechbarkeit auf thermische, elektrische oder mechanische Reize. Beim
Zahnarzt wird häufig ein Kältespray eingesetzt.
Vollgusskrone
Krone
aus einem Guss. Sie wird nach einem Abdruck im Labor
hergestellt und besteht aus Metall (z.B.
Goldlegierung, Nichtedelmetall, Titan).
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W
Wasserstoffsuperoxid
/ Wasserstoffperoxid
farblose Flüssigkeit (H202),
die je nach Konzentration (3 bis 30 %-ig) zum Säubern, Blutstillen oder Bleichen verwendet
wird.
Weisheitszähne
Wegen ihrer späten Durchbruchszeit werden sie
so genannt. Durchbruchszeit etwa ab dem 18. Lebensjahr. Häufig liegt aber eine
Verlagerung vor.
White
Spot
Karies im Frühstadium
(Initialkaries).
Wurzelfraktur
Bruch der Zahnwurzel bei einem Unfall
oder beim Entfernen eines Zahnes.
Wurzelfüllung
Der Wurzelkanal wird
mit einer Paste oder einem Zement ausgefüllt, nachdem zuvor die Pulpa entfernt
wurde.
Wurzelkanal
Hohlraum im Zentrum der Zahnwurzel,
der beim lebenden Zahn von der Pulpa ausgefüllt
ist.
Wurzelkanalbehandlung
Versuch, durch Säuberung
und Füllen des Wurzelkanals einen
devitalen Zahn
zu erhalten.
Wurzelkanalinstrumente
Hand- oder Maschineninstrumente
zum Sondieren, Säubern und Erweitern des Wurzelkanals sowie
Glätten der Kanalwände mit anschließendem Füllen.
Wurzelspitzenresektion
Die Wurzelspitze wird operativ entfernt (resiziert), um einen devitalen Zahn
noch zu erhalten. Dabei wird die Spitze um ca. 5 mm gekürzt und das entzündlich
veränderte Gewebe entfernt.
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X
Xerostomie
Mundtrockenheit der Schleimhäute. Ursachen können Störungen der Speicheldrüsen
oder Medikamenteneinnahme sein.
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Y
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Z
Zahnfleischtasche
Raum zwischen Zahnfleisch und Zahn, der beim gesunden Zahnbett nur ein hauchdünner
Spalt ist, bei der Parodontitis
aber sehr breit werden kann. Dann muss eine Behandlung des Zahnbetts erfolgen,
um einem Zahnverlust vorzubeugen.
Zahnhälse, überempfindliche
Durch
Zahnbettschwund oder falsche Putztechnik liegt der Zahnhals frei und ist gegenüber
Reizen (heiß, kalt, süß) empfindlich.
Zahnmark
siehe
Pulpa.
Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt
mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Ohne Belag kein Zahnstein!
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